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  • Gold

  • Geschichte

    Im 4. Jahrtausend vor Christus machten ein paar ägyptische Arbeiter eine Entdeckung: Unter einer Feuerstelle war durch Zufall ein wenig im Boden enthaltenes Gold geschmolzen und hatte sich nach seiner Abkühlung in einen funkelnden Brocken verwandelt. Seitdem hat sich der Reiz des gelblichen Edelmetalls - begleitet von vielen Mythen - durch die Jahrtausende bewahrt: Vom Kultgegenstand und als Totenbeigabe über Zahlungsmittel bis hin zum Mordmotiv hat Gold eine bewegende Geschichte hinter sich.

    Der Name Gold wurde vermutlich abgeleitet vom indogermanischen „ghel“, was soviel heißt wie „blank" oder „schimmernd".

  • Eigenschaften

    Das lateinische Wort für Gold ist „aurum". Die beiden Anfangsbuchstaben ergeben das chemische Symbol „Au". Im Periodensystem steht das Metall in der ersten Nebengruppe mit der Ordnungszahl 79. Gold ist gegenüber Chemikalien (Säuren, Laugen) sehr beständig. Lediglich mit Chlor, Cyaniden, Quecksilber, Selensäure, einigen Huminsäuren und Königswasser (Gemisch aus Salz- und Salpetersäure) kann Gold aufgelöst werden. Neben Silber und Kupfer gehört Gold zu den drei besten Leitern von Wärme und elektrischem Strom. Die geringe Härte lässt ein sehr leichtes Bearbeiten zu.

  • Einsatzbereiche

    Gold wird nicht nur als Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel genutzt, sondern findet auch in der Industrie Anwendung. Die Anwendungsmöglichkeiten sind allerdings begrenzt und beschränken sich vorwiegend auf weniger wichtige industrielle Bereiche. Gold ist ein sehr weiches Edelmetall und kann deshalb nicht überall verwendet werden.

    Die wichtigsten Einsatzbereiche finden sich in der Elektrotechnik und elektronischen Geräten. Hier kommt dem Gold seine Eigenschaft als guter physikalischer Leiter zugute. Das wichtigste Einsatzgebiet ist jedoch mit großem Abstand die Fertigung von Schmuck.

  • Perspektive

    An der Spitze der von der Natur begünstigten Staaten steht Südafrika, gefolgt von Australien und den USA. Die weltweite Nachfrage pro Jahr liegt derzeit bei rund 3.600 t, Tendenz steigend. Dagegen liegt die tatsächliche Fördermenge von Gold bei nur bei ca. 2.700 t. Das Defizit an Gold muß durch den Verkauf von Zentralbankbeständen und Recyclingmaterial ausgeglichen werden. Im Jahre 2012 betrug die industrielle Nachfrage 3.175 t Gold, wovon der Großteil in Höhe von 2.689 t zu Schmuck verarbeitet wurde.