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  • Gadolinium

  • Geschichte

    Wie schwierig die Entdeckung der Seltenen Erden sein konnte, zeigt auch die Geschichte von Gadolinium. Im Jahr 1880 entdeckte der Chemiker Jean-Charles Gallisard de Marignac im schweizerischen Genf zunächst ein neues Oxid. Bei der Namensgebung stand der finnische Chemiker Johan Gadolin Pate, der bereits das Mineral Gadolinit entdeckte. Etwa 6 Jahre  später war es erneut der Franzose mit Paul-Èmile Lecoq de Boisbaudran, der das Elemt in reiner Form isolierte.

  • Eigenschaften

    Gadolinium lässt sich schmieden und durch Belastung verformen. Fachleute sagen dazu: es ist duktil. Ist die Luft feucht, oxidiert Gadolinium. In verdünnter Säure löst es sich auf. Es hat ähnlich magnetische Eigenschaften wie Eisen.

  • Einsatzbereiche

    Aktuell arbeiten die Forscher mit Hochdruck daran, Gadolinium in FCKW-freien Kühlgeräten einzusetzen. In diesem Anwendungsbereich erwarten viele Experten große Zukunftschancen. Aufgrund der stetigen Zuwachsraten in den beschriebenen Einsatzbereichen ist Gadolinium als konservatives Metallinvestment mit guten Perspektiven einzustufen.

  • Perspektive

    Das ferromagnetische Gadolinium steckt in Radarschirmen und Mikrowellen. In modernen Uran-Brennelementen für Kernreaktoren wird Gadoliniumoxid zur Kontrolle eingesetzt. In der Kernspintomographie dient die Seltene Erde als Kontrastmittel. Gadolinium arbeitet als grüner Leuchtstoff in Dioden, in nachleuchtenden Bildschirmen und wiederbeschreibbaren CD´s. Gadolinium erzeugt in Farbbildröhren die rote Farbkomponente und wird in der Zahntechnik für aluminiumbasierte Hochleistungskeramiken benötigt.