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  • Dysprosium

  • Geschichte

    1886 gelang dem Franzosen P.E. Lecoq de Boisbaudran die Isolierung von Dysprosiumoxid aus einer Probe Holmiumoxid, das man bis zu diesem Zeitpunkt noch für eine einheitliche Substanz gehalten hatte. Da die chemischen Eigenschaften der Lanthanoide sehr ähnlich sind und sie in der Natur stets vergesellschaftet vorkommen, war auch hier eine Unterscheidung nur mit sehr aufwendigen Analysemethoden möglich. Sein Anteil am Aufbau der Erdkruste wird mit 0,00042 Gewichtsprozent angegeben.

  • Eigenschaften

    Das silbergraue Schwermetall ist dehn - und biegbar. Es ist sehr unedel und daher sehr reaktionsfähig: An der Luft oxidiert es, in Wasser wird es angegriffen, in verdünnter Säure löst es  sich.  In  seiner  Oxidform ist  es ein  beige - gelbes Pulver.

  • Einsatzbereiche

    Ähnlich wie Neodym besitzt Dysprosium stark magnetische Eigenschaften. So ist Dysprosium Bestandteil von Permanentmagneten, dient als Abschirmmittel für Kernreaktoren und wird in Energiesparlampen verarbeitet. Zudem wird es zur Herstellung von Laserwerkstoffen, Glas, Halogenlampen und  CD´s  verwendet.

  • Perspektive

    Da die Fördermenge zurzeit weniger als 100 Tonnen pro Jahr beträgt und Dysprosium aufgrund seiner Bedeutung für extrem hitzebeständige Permanentmagnete zu den wichtigsten Seltenen Erden gehört, ist von einem stark zunehmenden Dysprosium-Bedarf auszugehen.